gut zu wissen

LENI die Schmale ist die längliche und geradlinige Variante unserer Enschlackungsbürsten. Der gesamte Bürstenkörper ist klassisch schmal, leicht konkav (nach aussen gewölbt) geformt und das Bürstenfeld passt sich durch die konvexe (nach innen gewölbte Form) perfekt der Kopfform an. Die extra-harten Borsten sind so angeordnet, dass die Auflagefläche sehr gleichmässig ist. Wegen ihrer eher kleinen und handlichen Erscheinung ist sie bei Männern sehr beliebt, wie auch ganz generell für kürzeres, normales Haar sehr geeignet – sie ist eben die kleinere Variante von CHRISTA, die sich wegen der größeren Auflagefläche perfekt für langes Haar eignet. Im Endeffekt ist es wirklich Geschmacksache welche der drei Formen Mann oder Frau bevorzugt. Mit einer Wildschweinborsten-Bürste führt man 2 mal täglich eine Trockenbürstung durch, um Haar- und Kopfhaut zu entschlacken, die Haarlängen zu reinigen und den Haarboden bei Durchblutung, Zellerneuerung und Regeneration zu unterstützen. Darum spricht man auch von Haarpflege- oder Entschlackungsbürsten. Das heisst, die eng gesetzten, Wildschweinborsten nehmen den angesammelten Talg von der Kopfhaut auf und verteilen ihn fein über die gesamte Haarlänge. Gleichzeitig werden Staub, Schmutz und abgestorbene Keratinschüppchen, die an den Haarlängen haften, abgetragen und ausgekämmt. Glänzendes Haar, eine aufatmende Kopfhaut und ein entspanntes Wohlgefühl sind die Folge. Ganz generell sind wir mit all unseren Entschlackungsbürsten im High-End-Bereich, was manuelle Haar- und Kopfhautpflege angeht – wie ich finde, ein sehr unterschätzter Gesichtspunkt wenn es um Haarpflege geht. Ich bin mal wieder sehr glücklich, diesen Tiroler Familienbetrieb (in vierter Generation) entdeckt zu haben, der das alte Traditionshandwerk des Borsten-Handeinzuges noch praktiziert und Wildschweinborsten mit heimischem Ahornholz zu solch einem wunderschönen und sinnvollen Naturobjekt verbindet.

Anwendung

Wir sprechen hier von Trockenbürstung –  dabei wird von der Kopfhaut bis in die Spitzen mit Ruhe und Druck, in alle Richtungen gestriegelt und das Haar auch mal gescheitelt, um überall gut an den Haarboden zu gelangen. Den Nackenbereich dabei nicht vergessen! Hierfür mit dem Oberkörper nach vorne beugen und entlang der Kopfhaut, im Nacken beginnend, in Richtung Stirn kräftig bürsten. Das bringt nicht nur Glanz, sondern macht die Frisur auch noch schön griffig. Fliegendes Haar lässt sich dabei leider kaum vermeiden. Ein paar Dinge kann man aber trotzdem tun: Während man bürstet, streicht die andere Hand parallel im Wechsel zur Bürste durchs Haar (bitte vorher Hände waschen!) und eventuell bindet man längeres Haar anschließend kurz locker zusammen. Wer es von der Frisur her verträgt, zum Beispiel welliges Haar, fährt sich nach dem Bürsten einfach mit nassen Fingern durch die Frisur und arbeitet sich dabei die Wellen wieder etwas heraus. Ich persönlich mache nach dem Striegeln (natürlich nicht jedes Mal) meine Handflächen nass, reibe etwas vom Moisturizing Bar zwischen den Händen und knete meine Längen und Spitzen etwas auf – danach sieht alles wieder top aus. Ganz egal wann, aber auf 50-80 Striegel-Einheiten solltet ihr täglich schon kommen. Gerne auch mehr. Nehmt euch diese Zeit, es ist auch ein wunderschönes, entspannendes Ritual und denkt daran, eure Kopfhaut braucht keine Produkte, welche die Poren verstopfen, sondern eure Aufmerksamkeit in Form von Striegel-Einheiten. Das wusste doch Oma schon!
Da solch eine Bürste ein Begleiter für viele Jahre sein sollte, will diese auch gut gepflegt sein: Mit einem festen Bürstenreiniger wird das Borstenfeld regelmässig von Haaren und Verschmutzungen freigekratzt (Tip: Balkon oder offenes Fenster). Wer möchte, kann die Borstenreihen von unten her (nicht das Holz!) mit einem kleinen Bürstchen und etwas Shampoo reinigen. Klar nachspülen, das Holz abtrocknen und mit den Borsten nach unten ablegen.




Das passt dazu

BRUSH CLEANER
für jede Bürste

Einen ordentlichen Bürstenreiniger braucht jeder der eine Bürste besitzt. Die extrem festen Nylonborsten helfen sogar verklebten Schmutz der sich mit der Zeit am Boden der Haarbürste ansammelt zu entfernen. Dafür bitte auf den Balkon oder ans offene Fenster gehen und mit Druck am Bürstenboden entlang kratzen. Wenn es dabei staubt und rieselt hast du alles richtig gemacht.
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MADAME YANG
für kräftiges Haar

Nicht schön, aber unfassbar! Mit dieser skelettartigen Puddle-Bürste ist die Entwirrung von vielem und kräftigem Haar nach der Wäsche, oder auch einfach nur mal so zwischendurch gar kein Problem mehr. Ich wollte es auch nicht glauben, war aber sofort absolut begeistert. Selbst durch krauses trockenes und nasses Haar gleitet sie problemlos hindurch. Der extrem große und ergonomisch geformte Bürstenkörper schmiegt sich der Kopfform perfekt an – man hat das Gefühl diese Bürste erreicht gleichzeitig den ganzen Kopf. Das ist sehr außergewöhnlich. MADAME YANG kommt zwar aus China, was ich natürlich nicht so toll finde, in Anbetracht ihrer Lebensdauer und der vielen Freude die sie uns bereitet, extrem nachhaltig.
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MOISTURIZING BAR
leave-in Feuchtigkeitspflege

Dieser leave-in Conditioner ist unser absoluter Pflege-Klassiker und das Beste was ich, auch als Friseur, jemals in den Händen hatte. In Bezug auf das tägliche Striegeln und eventuelles fliegen der Haare ist er ebenfalls eine Lösung um normales bis kräftiges Haar nach den Bürsten-Einheiten wieder zu beruhigen. Einfach etwas anfeuchten, zwischen den Handflächen verreiben und mit den Fingern durch die Frisur streichen. So wird das Haar ganz nebenbei auch noch zusätzlich gepflegt.

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